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bestand; solche Gebáude existieren vielerorts immer noch. Vielfacn löste ein Holzbau so ein altes Bauernhaus ab, an dessen Stelle aber jetzt immer mehr das stad- tisch aussehende Betonhaus tritt. íiberhaupt ist nur eine Familie auf jedem Hof, aber auch gibt es zwei bis drei Familien auf demselben Hcf; Dörfer hat es iiberhaupt nie auf dem Lande gegeben. Es handelt sich auf Island vorwiegend um Kleinbauernbetrieb, wo die Familie al- lein die Wirtschaft besorgt; auf den grösseren Höfen aber braucht man fremde Arbeitskraft, Mánner wie Frauen. Die Arbeit auf den islándischen Bauernhöfen ist natiir- lich verschiedenartig. Die Mágde helfen der Báuerin bei der Hausarbeit, helfen aber ausserdem im Sommer bei der Arbeit im Freien mit, wie z. B. bei dem Heumachen und der Gartenarbeit. Auf den Höfen ist es vielfach ubliqh, dass die Frauen das Melken der Kiihe besorgen, wobei die Mágde selbstverstándlich mithelfen mtissen. Die Knechte helfen den Bauern bei allen nötigen Ar- beiten in jeder Jahreszeit. Im Fruhjahr und Fríihsommer ist die Bewachung der Schafe dort die Hauptbescháfti- gung, wo dieselben den Hauptbestand des Viehs aus- machen. Dann miissen Hauswiesen und Gárten gedungt und die letzteren umgepflugt werden. Schliesslich gibt es allerlei Arbeiten im Dienste des Hofes, die hier nicht aufgezáhlt werden können. Die Sommersaison ist die Zeit des Heumachens. In Is- land geht viel Zeit auf das Trocknen vom Heu, da das Klima so feucht ist, — ganz besonders in Siid-Island. Wo 9


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