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der grösste Teil des Heus getrocknet wird, ist es sehr wichtig, jeden giinstigen Tag besonders gut auszuniitzen. Kartoffel- und Gemiisegárten wollen gut gepflegt sein, damit das Unkraut keine Scháden macht. Spátsommer und Herbst sind die Erntezeit, wo es auf den Bauernhöfen allerlei zu tun gibt. Der gemeinsame Abtrieb der Schafe von der Hochweide und ihr Ausson- dern nimmt viel Zeit in Anspruch; auch die Beförde- rung des Schlachtviehs nach den Stádten, bzw. dessen Schlachten auf den Höfen, um den eigenen Bedarf zu decken, gibt viel Arbeit. Das „slátur“, d. h. die Innereien der Schlachttiere, Kopf und Beine manchmal inbegrif- fen, mussen in relativ kurzer Zeit als ein wichtiger Be- standteil des winterlichen Lebensmittelvorrats auf dem Hofe verarbeitet werden, wodurch die Báuerin und die Mágde alle Hánde voll zu tun haben. Dann folgt die Kar- toffel- und Gemúseernte. Schliesslich mússen allerlei Reparaturen auf dem Hofe gemacht werden, ehe der Winter einzieht, wo die Pflege des Viehs die Hauptarbeit der Knechte ausmacht. Die Mágde aber helfen den Báu- erinnen im Winter; sie helfen bei der Hausarbeit, beim Spinnen, Stricken und Náhen mit. Trotz dúnner Besiedlung findet man úberall auf dem Lande einiges Gesellschaftsleben vor, im Winter wie im Sommer; gesellschaftliche Abende und öffentliche Balle werden veranstaltet, wo die Leute sich treffen und nach Möglichkeit unterhalten. Auf Island gibt es kaum einen Standesunterschied. Innerhalb jeder báuerlichen Lebensgemeinschaft dúrften 11


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Útgefandi
Búnaðarfélag Íslands
Ár
1949
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